Ausbildung

Möchten Sie eine betriebliche oder schulische Ausbildung machen?

Es gibt zurzeit rund 350 anerkannte Ausbildungsberufe in Deutschland, gar nicht so einfach, da den Richtigen für sich zu finden.

Was gibt es für Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss?
Welche Ausbildungsberufe passen zu mir?
Wie finde ich Ausbildungsplätze und wann muss ich mich bewerben?

Das IAG unterstützt Sie umfassend bei Ihrer Entscheidung für eine berufliche Ausbildung. Sprechen Sie mit Ihrem persönlichen Ansprechpartner über Ihren Ausbildungswunsch! Infos über alle aktuellen Berufsbilder erhalten Sie hier.

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Worüber möchten Sie mehr erfahren?

Berufsorientierung

Folgend nennen wir Ihnen ein paar Anhaltspunkte, die Sie im Vorfeld der Berufserfahrung beachten können.

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Ausbildungsplatzsuche

Hier liefern wir Ihnen Tipps und Tricks für die Suche nach einem schulischen oder betrieblichen Ausbildungsplatz.

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Betriebliche Ausbildung

Erfahren Sie hier mehr zur beliebtesten Ausbildungsmöglichkeit in Deutschland.

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Schulische Ausbildung

Hier informieren wir Sie über die Möglichkeit der rein schulischen Ausbildung, die für manche Berufe notwendig ist.

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Betriebliche Einstiegsqualifizierung

Folgend finden Sie weitere Infos zum betrieblichen Praktikum, das Sie auf eine Berufsausbildung vorbereiten soll.

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Außerbetriebliche Ausbildung

Hier erfahren Sie mehr zur Ausbildungsform, die nicht an einen Betrieb oder ein Unternehmen angegliedert ist.

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Assistierte Vermittlung

Wir beschreiben Ihnen hier, wie wir Sie bei der Vermittlung unterstützen.

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Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen

Folgend informieren wir Sie über Vorbereitung von jungen Menschen mit komplexem Förderbedarf auf eine geeignete Ausbildung.

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Berufsorientierung

Folgend nennen wir Ihnen ein paar Anhaltspunkte, die Sie im Vorfeld der Berufserfahrung beachten können.

Die eigene Berufsorientierung ist meistens ein Prozess und hängt eng mit der persönlichen Lebensplanung zusammen. Berufsorientierung ist deshalb etwas sehr Individuelles und sollte so früh wie möglich und sehr bewusst beginnen.

Welche Stärken und Schwächen habe ich? Was sind mögliche Berufswünsche, die ich daraus ableiten kann? Welche Praktika im gewünschten Berufsbereich helfen, um sich mit den Anforderungen der Ausbildungsbetriebe auseinanderzusetzen und zu überprüfen, ob der Berufswunsch passt.

Sie haben noch keine oder erst sehr vage Vorstellung von Ihrem Berufswunsch? Nutzen Sie die Berufsberatung und die umfangreichen Datenbanken im Netz, z.B. BerufeNet oder PLANET BERUF der Bundesagentur für Arbeit. Um mehr Infos, oder die eigenen Fragen beantwortet zu bekommen, eignet sich auch der Besuch der B.box oder des Berufsinformationszentrums BIZ.

Ausbildungsplatzsuche

Hier liefern wir Ihnen Tipps und Tricks für die Suche nach einem schulischen oder betrieblichen Ausbildungsplatz.

Die Suche nach einem Ausbildungsplatz ist oft gar nicht so leicht – unabhängig davon, ob man die Ausbildung in einem Betrieb oder an einer Schule machen möchte. Am besten ist es daher, ganz gezielt vorzugehen.

Tipps und Tricks zur Ausbildungssuche

Fangen Sie rechtzeitig mit Ihrer Suche an – das bedeutet in aller Regel ein bis anderthalb Jahre vor dem gewünschten Ausbildungsbeginn.

Eine betriebliche oder schulische Ausbildungsstelle können Sie auf unterschiedlichen Wegen finden:

Sie können das Beratungsangebot der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen oder, bei Arbeitslosengeld II Anspruch, die Ausbildungsstellenvermittlung des IAG. Sie hilft Ihnen bei der Suche nach einer passenden betrieblichen Ausbildungsstelle und vermittelt Ihnen ausgewählte Adressen von Ausbildungsstellen an Ihrem Wohnort oder – wenn Sie das möchten – auch im gesamten Bundesgebiet.

Ebenfalls erhalten Sie auch Informationen zu den regionalen schulischen Ausbildungen und die für Ihren Berufswunsch geltenden Zugangsvoraussetzungen sowie Bewerbungstermine.

Sie können aber auch (zusätzlich) die vielen Möglichkeiten einer eigenständigen Ausbildungssuche nutzen.

Erschließen Sie sich zusätzliche Möglichkeiten und überlegen Sie sich, ob alternative Berufe für Sie in Frage kommen oder ob Sie sich auch in anderen Regionen bewerben möchten.

Betriebliche Ausbildung

Erfahren Sie hier mehr zur beliebtesten Ausbildungsmöglichkeit in Deutschland.

In Deutschland gibt es verschiedene Wege, eine Ausbildung in einem Beruf aufzunehmen. Die bekannteste und auch beliebteste Möglichkeit ist die betriebliche Ausbildung. Denn sie verbindet die Theorie mit der Praxis.

Der praktische Teil der Ausbildung wird den Auszubildenden in den Betrieben vermittelt, den theoretischen Teil übernimmt die Berufsschule. Die Ausbildung in den Betrieben findet an drei bis vier Tagen pro Woche statt, an ein bis zwei Tagen werden Berufsschultage angeboten. Alternativ wird auch sogenannter Blockunterricht durchgeführt. Das bedeutet, dass der Auszubildende bzw. Lehrling für bis zu 8 Wochen am Stück vollständig nur in der Schule ist.

Betriebe müssen, dem Berufsbildungsgesetz zufolge, bestimmte Anforderungen erfüllen, um ausbilden zu dürfen. So muss die Eignung der Ausbildungsstätte sowie die persönliche und fachliche Eignung der Ausbilder nachgewiesen werden. Die Eignungsprüfung obliegt der jeweils zuständigen Kammer.

Schulische Ausbildung

Hier informieren wir Sie über die Möglichkeit der rein schulischen Ausbildung, die für manche Berufe notwendig ist.

Manche Berufe können Sie nur an einem Berufskolleg erlernen. Zum Beispiel sind diese Berufe aus den Bereichen Gesundheit, Pädagogik und Gestaltung, oder auch Berufe aus den Bereichen Wirtschaft, Fremdsprachen oder Technik.

Die Ausbildung an einem Berufskolleg dauert meist 1 bis 3 Jahre. Im theoretischen und praktischen Unterricht an der Schule lernen Sie alles Wichtige für den Beruf, in den Praktikumsphasen üben Sie das theoretisch Gelernte dann auch praktisch in einem Betrieb.

Für eine schulische Berufsausbildung benötigen Sie in der Regel einen bestimmten Schulabschluss, in vielen Fällen wird auch ein Mindestalter, vorausgesetzt und/oder bestimmte Praktikumszeiten.
Über die Zugangsvoraussetzungen der einzelnen Ausbildungsgänge können Sie sich in KURSNET und/oder auf BERUFENET informieren.

Während einer schulischen Ausbildung erhalten Sie in der Regel keine Ausbildungsvergütung, jedoch können Sie unter Umständen eine finanzielle Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten. Zuständig für die Gewährung von BAföG ist in Gelsenkirchen das Amt für Ausbildungsförderung.

Ihr/e Arbeitsvermittler/-in informiert sie gerne über die Zugangsvoraussetzungen und Ausbildungsmöglichkeiten für eine schulische Ausbildung.

Betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ)

Folgend finden Sie weitere Infos zum betrieblichen Praktikum, das Sie auf eine Berufsausbildung vorbereiten soll.

Manchmal bedarf es noch ein wenig Unterstützung, um eine Berufsausbildung beginnen zu können. Während einer Einstiegsqualifizierung werden Sie als Jugendliche/-r und junge/-r Erwachsene/-r in einem Betrieb auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Das Ziel ist es, dass Sie im Anschluss an die Einstiegsqualifizierung eine Berufsausbildung aufnehmen können.

Die Einstiegsqualifizierung ist ein betriebliches Praktikum und dauert sechs bis zwölf Monate. Das Praktikum beginnt in der Regel ab 01. Oktober. In dieser Zeit können Sie Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Beweis stellen und damit Ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.

Während der EQ wird eine monatliche Praktikumsvergütung sowie die Abgabe an die Sozialversicherung durch das IAG gefördert. Sollte Berufsschulpflicht bestehen, findet der Besuch der Berufsschule während der laufenden EQ statt. Nach der EQ und bei Beginn einer Ausbildung im gleichen Beruf, kann die Ausbildungszeit verkürzt werden - vorausgesetzt, der Ausbildungsbetrieb und die zuständige Kammer sind damit einverstanden.

Außerbetriebliche Ausbildung

Hier erfahren Sie mehr zur Ausbildungsform, die nicht an einen Betrieb oder ein Unternehmen angegliedert ist.

Im Gegensatz zur betrieblichen Bildung ist die außerbetriebliche Ausbildung nicht an einen Betrieb oder ein Unternehmen angegliedert.

Die Ausbildung erfolgt in anerkannten Ausbildungsberufen in den Werkstätten oder Übungsbüros eines anerkannten Bildungsträgers und umfasst auch die Teilnahme am Berufsschulunterricht und mehrwöchige Betriebspraktika. Ziel ist es, die Ausbildung möglichst schon nach dem ersten Ausbildungsjahr in einem dieser Betriebe fortzusetzen - unter Umständen unter Gewährung von ausbildungsbegleitenden Hilfen. Oft erfolgt die Ausbildung auch kooperativ in einem direkten Verbund mit einem Ausbildungsbetrieb.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden eine Ausbildungsvergütung und sind sozialversichert. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, können sie auch Berufsausbildungsbeihilfe beantragen.

Ihr/e Arbeitsvermittler/-in informiert sie gerne über die Zugangsvoraussetzungen für eine außerbetriebliche Ausbildung.

Assistierte Vermittlung

Wir beschreiben Ihnen hier, wie wir Sie bei der Vermittlung unterstützen.

Um Sie bei der Arbeits- oder Ausbildungssuche zu unterstützen, kann Ihr persönlicher Ansprechpartner im IAG zusätzlich den Arbeitgeberservice des IAG einschalten.

Dieser hat oft einen engen Kontakt zu den örtlichen Firmen und kann so gezielt und passgenau Ihre Bewerbungsunterlagen an mögliche Arbeitgeber weiterleiten. Auch eine weitere Betreuung wie beispielsweise die Begleitung zu Vorstellungsgesprächen ist möglich.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen mit produktionsorientiertem Ansatz (BVB-pro)

Folgend informieren wir Sie über Vorbereitung von jungen Menschen mit komplexem Förderbedarf auf eine geeignete Ausbildung.

Eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme mit produktionsorientiertem Ansatz (BvB-pro) ist ein zusätzliches berufsvorbereitendes Angebot. Es wurde insbesondere für junge Menschen mit komplexem Förderbedarf entwickelt.

Das Ziel ist die intensive Vorbereitung auf eine geeignete Ausbildung und Eingliederung in diese. Wenn Ihnen die Aufnahme in eine Berufsausbildung aus besonderen Gründen nicht möglich ist, kann auch die Vorbereitung einer Beschäftigungsaufnahme ein Ziel von BvB-Pro sein.

Zu den Aufgaben in der BvB-Pro gehört insbesondere:

  • die Fähigkeit, Fertigkeiten und Interessen von jungen Menschen hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen und zu bewerten, um so eine richtige Berufswahlentscheidung zu treffen
  • die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Aufnahme einer beruflichen Erstausbildung zu vermitteln. Das kann ggf. auch durch den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder gleichwertigen Schulabschlusses passieren oder durch Arbeitsaufnahme
  • eine Eingliederung in den Ausbildungs- und/oder Arbeitsmarkt

Weitere Informationen zu BvB-Pro.

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